Am 19. Februar 2003 verstarb nach schwerer Krankheit Heinrich Schulze-Bäing. Viele Bürger Ostbeverns kannten ihn; sei es früher als jahrelanger erster Vorsitzender des BSV oder als Kiepenkerl bei diversen Anlässen.
Bis zum heutigen Tage und schon seit mehr als 20 Jahren war er der Sprecher der Laienspielschar. Er sorgte nicht nur für den reibungslosen Ablauf der Theateraufführungen, indem er den jeweils für die Organisation zuständigen Verein unterstützte. Vielmehr hatte er auch für jeden Laienspieler immer die richtigen Worte und Gesten, wenn diese kurz vor ihren Auftritten standen und das Lampenfieber anstieg. Auf seine Art und Weise wusste er die Laienspieler zu beruhigen.
Auch in wenigen Wochen wird die Laienspielschar wieder ein plattdeutsches
Theaterstück aufführen. Die Laienspieler werden sich auch dann bemühen,
den Zuschauern ein paar unvergessene Stunden zu bereiten, losgelöst von
den Sorgen des Alltags und wissend, dass dies auch im Sinne von Heinrich Schulze-Bäing
ist.
Die Laienspieler, ob auf oder hinter der Bühne werden, wie schon vor
zwei Jahren, oft an Heinrich denken und ihn sicherlich nie vergessen. Wir
werden ihn alle sehr vermissen.